Grundlagen Schulden Wie verhindere ich, in Schulden zu kommen? Kreditangebote vergleichen
Startseite Wie verhindere ich, in Schulden zu kommen? Sicherung des Einkommens

Wie verhindere ich, in Schulden zu kommen?


Keine Kontoüberziehung Am Boden bleiben Ehevertrag Keine Bürgschaft Kein Geld verborgen Keine unkalkulierbaren Risiken Finanzielles Polster Sicherung des Einkommens Haushaltsbuch Haushaltsbudget Liquiditätsplanung Bar bezahlen Schuldenprävention durch Bildung und Information Das kann mir nicht passieren - stimmt nicht Kein Glückspiel

Quellenangabe Impressum

Sicherung des Einkommens


Dieser Ratschlag ist vermutlich der wichtigste in diesem Kapitel. Da Sie immer Ausgaben haben werden, müssen diesen auch immer Einnahmen gegenüberstehen. Einnahmen lassen sich aus verschiedenen Quellen lukrieren, entweder aus Arbeit oder aus Vermögen (Zinsen, Pacht, Mieten). Es ist immer besser, mehr als eine Einnahmenquelle zu haben (siehe dazu auch Kapitel 18). Der Großteil der erwerbstätigen Personen (zu denen beispielsweise Kinder, Studenten und Pensionisten nicht zählen), verdingt sich als Arbeitnehmer, ist also unselbständig für eine andere Person, seinen Arbeitgeber, tätig. Über 85% der Erwerbstätigen in Deutschland, den USA und Japan sind Arbeitnehmer [80]. Für einen Großteil dieser Personen sind Lohn bzw. Gehalt auch die wichtigste Einkommensquelle. Daher sollte die Sicherung des Arbeitseinkommens oberste Priorität haben.


Absicherung des Arbeitseinkommens

Sie dürfen nicht damit rechnen, Ihr gesamtes Arbeitsleben bei nur einem Arbeitgeber verbringen zu können, schon gar nicht, wenn Sie sich nicht permanent um die Steigerung Ihrer Qualifikation bemühen. Die Arbeitswelt hat in den letzten Jahrzehnten deutlich an Dynamik gewonnen. Firmen werden umstrukturiert, verkauft, saniert, fusioniert und geschlossen. Sie müssen jederzeit über Qualifikationen und die Bereitschaft verfügen, bei einem anderen Arbeitgeber „unterzukommen“.

In der Schule und während der Berufsausbildung erworbenes Wissen veraltet schnell, weil neue Erkenntnisse gewonnen werden. Von 1800 bis 1900 erfolgte eine Verdoppelung des weltweiten Wissens [81]. Die nächsten Verdoppelungen ergaben sich 1950, 1970, 1980. Zurzeit wird von einer Verdoppelung des Wissens alle vier Jahre ausgegangen [81].

Je spezieller das Wissen und je dynamischer die Branche sind, desto rascher ist das Wissen nicht mehr zu gebrauchen. Die Halbwertszeit des Wissens [260] in der EDV wird auf etwa 1 ½ Jahre geschätzt. Wer sich hier nicht fortbildet, verliert den Anschluss.